Der Blick in die Glaskugel




Um die zukünftige Konjunkturentwicklung besser einschätzen zu können, gibt es diverse unkonventionelle Prognoseinstrumente.

BildGewinnbringende Investments tätigen, das will wohl jeder, da lohnt auch mal ein Blick auf ausgefallene Modelle. Beispielsweise gibt es die satellitengestützte Analyse nächtlicher Lichtquellen. Je heller die Lichter in der Nacht strahlen, desto größer ist die Wirtschaftskraft. So konnte SpaceKnows im Mai 2016 das Bruttosozialprodukt von Nigeria korrekt bestimmen, bevor die Zahlen ein halbes Jahr später offiziell verkündet wurden.

Auch fliegen die Satelliten von SpaceKnows regelmäßig über Industriegebiete in China. Daraus wird der Satellite Manufactoring Index errechnet, der Aussagen über Chinas Wirtschaftswachstum erlaubt. Aktuell zeigt er einen Expansionskurs der chinesischen Wirtschaft an. Auch Chinas Rohstofflager werden ins Visier genommen. Indem die Schatten an den Innenwänden der Öltanks gemessen werden, können Ölvorräte errechnet werden.

Ob diese Methoden oder andere wie der “Rocksaum-Index” oder der “Superwolkenkratzer-Index”, ein Blick auf die Analysen renommierter Branchenkenner zeigt, dass für 2018 mit einem weltweiten Aufschwung gerechnet wird. Laut Hauck & Aufhäuser wird die Wirtschaft aller 45 OECD-Staaten in diesem Jahr wachsen. 33 sollen sogar stärker als im Jahr zuvor zulegen. Auch der IWF sieht für das laufenden Jahr ein globales Wachstum von 3,7 Prozent voraus.

Wirtschaftlicher Aufschwung benötigt Rohstoffe, etwa das Konjunkturmetall Kupfer. Dieses wird Altona Mining – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298035 – bald aus seiner bereits genehmigten Cloncurry-Kupfermine liefern können. Das in Australien gelegene Projekt bringt es auf riesige 1,67 Millionen Tonnen Kupfer-Ressourcen.

Ein weltweites wirtschaftlich gutes Klima wird den Verkauf von Elektronikartikeln wie Smartphones oder auch Elektrofahrzeugen steigern. Diese brauchen in ihren immer mehr verwendeteten Lithium-Ionen-Batterien unter anderem Kobalt. Dieser wertvolle Rohstoff wird vielleicht schon in 2019 aus dem Kobalt-Projekt von First Cobalt – http://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=297736- – in Ontario kommen. First Cobalt konnte gerade eine Finanzierung über 30,6 Millionen Dollar abschließen. Damit kann die Entwicklung der mehr als 10.000 Hektar Land, die First Cobalt kontrolliert, bestens weitergehen.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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